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English | Deutsch 2005 Artist Statement
The angel began to show up in my work after visiting the Roden Museum in Philadelphia. I was struck by the way Rodens angels actually seemed to be aware of the presence of their wingsas if it was all they could do to not reach back and take hold of them. This sensation of what it might feel like to have wings is surprisingly easy for the human being to imagine, as if we all seem to have a vague memory of once being an animal. Yet for me the angel has come to represent a certain loss as well. I believe that the process of becoming an angel is also a process of loosing or transcending ones normal ways of being in the world. My angels often have no arms. Divinity is by nature involuntary, and arms are the agents of human will. I started making shadow drawings out of screen in the summer of 2000. The technique evolved naturally from my work as a lighting designer, coupled with a passion for origami. Shadows create a dialogue between the three- and the two-dimentional world. One is oddly drawn to them because of their lack of existance in a tactile sense. Turn the light out, and they disappear. Perhaps their allure is that they are not unlike a souls connection to its body. Our body similarly manipulates our soul like the screen to the light source, casting but a shadow of ourselves into the world. My recent work tells of the evolution from surrender to flightof being simultaneously grounded and suspended, and of the gradual and tentative return to carnal existence after trauma or grief. All of the objects are self-supporting and constructed free-hand without molds or models. I welcome all comments and encourage you to contact me personally for further questions or information. Payments or donations accepted by U.S. Check, Paypal, or Überweisung to Berlinner Sparkasse Blz:10050000, Kto.4134514075 Download CV/Resume (English) Biographie Abstammend von Quäkern und Juden wurde Kindred Gottlieb in Kalifornien geboren. Im Jahr 1989 begann sie an der Los Angeles County High School for the Arts unter Anleitung von Henry Takemoto, einem Keramiker, zu bildhauern. Seitdem hat sie Bildhauerei am Amherst und Mount Hollyoke College, an der Chautauqua School of Art, der New York Studio School for Drawing, Painting and Sculpture sowie an der Universität der Künste in Berlin studiert. Den Bachelor of Arts mit den Schwerpunkten Neuropsychologie und Theaterdesign erhielt sie am Hampshire College in Massachusetts. 1995 bekam sie von der Lemelson Foundation for Innovation and Creativity für ihre Abschlussarbeit »A Walk Through the Inner Brain« (Ein Spaziergang durch das Gehirn), die das Anfertigen von Entwürfen und Plänen für dieses Projekt beinhaltete, ein Stipendium. Seit 1992 arbeitet sie als Lichtdesignerin und Theatertechnikerin und hat mit ihrer Mutter 1997 die Videoproduktionsfirma Plain Speech gegründet. Kindred lebt in Berlin, New York, und Los Angeles und ist am 03.03.03 30 Jahre alt geworden. AUSSTELLUNGEN 2003 GASAG Kunstgalerie; Berlin (2-Künstler Ausstellung) Troika Gallery; Berlin (Solo Ausstellung, Tagebuch 2002) 2002 Universität der Künste Berlin, Rundgang 2001 New York Studio School; NY 2000 Gowanus Art Center; Brooklyn, NY; (mit Filmakerin/Tanzerin Heather Burack) Chautauqua Town Square Gallery; Chautauqua, NY 1991 Dorothy Chandler Pavilion; Los Angeles, CA Bridge Gallery; Los Angeles City Hall The Espresso Bar; Pasadena, CA (2-Künstler Ausstellung) 1990 The Art Store ; Hollywood, CA Erläuterungen Jede meiner Arbeiten wurde ohne einen Spiegel, aber mit derselben Aufmerksamkeit gegenüber dem eigenen Körper geschaffen, die man einem Selbstporträt widmen würde. Wie sehr sind wir uns zum Beispiel der Grenzen zwischen uns und der Außenwelt bewusst, wenn wir unsere Augen schließen? Gibt es Momente, in denen unser Bewusstsein unseren Körper teilweise oder sogar vollkommen übergeht, oder sich unsere Sinne außerhalb von uns auf der Suche nach etwas anderem bewegen? Und wie stark ist unsere Verbindung zur Erde tatsächlich? Die Gestalt des Engels tauchte nach dem Besuch des Rodin Museums von Philadelphia in meiner Arbeit auf. Ich war beeindruckt von der Art, wie die Engel von Rodin sich der Gegenwart ihrer Flügel tatsächlich bewusst zu sein schienen - als ob sie nichts lieber täten, als nach hinten zu greifen und ihre Flügel zu fassen, sie zu berühren. Für Menschen ist es überraschend einfach sich vorzustellen, wie es sich anfühlt, Flügel zu haben, als ob wir alle eine vage Erinnerung daran hätten, einst ein Tier gewesen zu sein. Der Engel ist für mich auch zu einem Symbol für eine bestimmte Art des Verlustes geworden. Ich glaube ein Engel zu werden bedeutet, sein übliches in der Welt sein zu verlieren oder zu transzendieren. Meine Engel haben oft keine Arme. Göttlichkeit ist ihrem Wesen nach unfreiwillig, während die Arme die Werkzeuge des menschlichen Willens sind. In 2000 begann, ich Schattenzeichnungen aus Gitter zu machen. Die Technik entwickelte sich aus meiner Arbeit als Lichtdesignerin, die mit einer Leidenschaft für Origami verbunden ist. Schatten stellen einen Dialog zwischen der zwei- und der dreidimensionalen Welt her. Man wird auf seltsame Weise von ihnen angezogen, da sie in einem greifbaren Sinne nicht existent sind. Macht man das Licht aus, verschwinden sie. Vielleicht besteht ihr Zauber darin, dass sie der Verbindung zwischen Seele und Körper ähneln. So wie der Körper die Seele, so manipuliert das Gitter das Licht, er wirft nichts als einen Schatten von uns in die Welt. Die Arbeit erzählt die Geschichte einer Entwicklung von Unterwerfung hin zu einem Sich-Aufschwingen, davon gleichzeitig der Erde verbunden zu sein und in der Luft zu hängen, von der allmählichen und vorsichtigen Rückkehr zu sinnlich körperlicher Existenz nach einem Trauma oder Leid. Alle hier ausgestellten Objekte tragen sich selbst und wurden ohne Abdrücke und Modelle gemacht. Ich begrüße alle Kommentare und freue mich, wenn Sie sich mit weiteren Fragen persönlich an mich wenden. (Übersetzung Yvette Loba) CV/Resume Unterladen (Deutsch) |
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